Archiv der Kategorie: Bebauung und Denkmäler

Königsplatz – Charakterkopf im Abendlicht

Skulptur vor Glyptothek - Charakterköpfe

Diese Skulptur vor der Glyptothek am Königsplatz wirbt für die Ausstellung „Charakterköpfe – Griechen und Römer im Porträt“. Und das vermutlich schon seit drei Monaten, ohne dass es mir bei gelegentlichen Fahrten durch die Brienner Straße aufgefallen wäre…

Die Ausstellung ist noch bis 14. Januar 2018 zu sehen. Parallel läuft die Fotoausstellung „Lo sguardo verso l’alto. Rom – Porträt einer Stadt“ von Stefano Castellani.

Castellanis Architekturfotographien sollen in der Glyptothek einen wirkungsvollen Kontrast zu den antiken Bildnissen herstellen, die zeitgleich in der großen Sonderausstellung Charakterköpfe. Griechen und Römer im Porträt gezeigt werden.

Spätsommer am Oberföhringer Wehr

Isar mit Kiesbank

Ein Blick vom Oberföhringer Wehr nach Norden: Die Kiesbank hat sich beim letzten Hochwasser anscheinend kaum verändert (siehe Baden in Isar und Eisbach – unteres Foto). Aber an sehr heißen Tagen hält man es dort sowieso nicht stundenlang aus: Am Nachmittag ist die Sonne zu hoch, und ab fünf verschwindet sie hinter den Bäumen am Ufer.

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Kastners weiße Koffer in der Maxvorstadt

weiße Koffer - Steinheilstraße 20

Seit Ende Juni stehen weiße Koffer vor einigen Wohnhäusern in der Maxvorstadt: Der Aktionskünstler Wolfram Kastner erinnert mit seinen „Koffern der Erinnerung“ an frühere jüdische Bewohner, die in der NS-Zeit deportiert wurden.

Das Bild oben zeigt die Koffer mit erläuternder Tafel („hier wohnte …“) vor dem Haus Steinheilstraße 20, die neben dem Café Jasmin an der Ecke zur Augustenstraße stehen.

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Mit König Ludwig I. durch die Maxvorstadt

Ludwigstraße mit Ludwigskirche und Staatsbibliothek

Was hat König Ludwig mit der Maxvorstadt zu tun – hat der nicht diese Märchenschlösser gebaut, vor denen die Touristen Schlange stehen? Ja und nein, es geht nämlich um König Ludwig I., den Großvater des Märchenkönigs Ludwig II. Und den Stadtteil nördlich der Innenstadt gäbe es ohne König Ludwig I. nicht in seiner heutigen Prägung.
(Beitrag zur Blogparade Münchner Momente)

Vor zweihundert Jahren stieß man nördlich der Münchner Residenz und des Hofgartens nicht auf dicht bebaute Stadtviertel, sondern auf Ackerland und Wiesen, daran schlossen sich Dörfer wie Schwabing an. Doch dann kam König Ludwig: Er ging gerne in München spazieren und brütete dabei zahllose Ideen aus, die von seinen Baumeistern Leo von Klenze und Friedrich von Gärtner ausgestaltet und so lange umgearbeitet wurden, bis dem König das Ergebnis gefiel. (So einen Chef möchte man nicht haben …!)

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