Archiv der Kategorie: Straßenverkehr

Diskussion zur Zukunft des Radverkehrs in München

Diskussion Radverkehrspolitik im Verkehrszentrum

Wie wünschen sich Stadträte den Münchner Radverkehr? Unter diesem Titel fand am Donnerstag eine Podiumsdiskussion im Verkehrszentrum des Deutschen Museums statt.
(Im Bildhintergrund sind historische Fahrräder der dortigen Ausstellung zu sehen.)

Die Ausgangssituation in München: Die Stadt wächst weiter – nicht nur an den Rändern, die Bebauung wird auch dichter. Der Platz für Verkehrswege ist in den gewachsenen Vierteln begrenzt, von Grund auf fahrradgerecht planen lässt es sich nur in Neubaugebieten.

Die Bevölkerung wächst, ebenso die Zahl der zugelassenen PKW. Der Radverkehr ist unverzichtbar, wenn ein Verkehrskollaps vermieden werden soll. aber es wird relativ wenig investiert, obwohl die Kosten im Vergleich zu anderen Verkehrsmitteln niedrig sind – München ist nicht mehr im Copenhagenize-Index gelistet. Was tun?

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Neue Radfahrstreifen eingetroffen

Radfahrstreifen am Odeonsplatz

Zum Herbstbeginn sind neue Radfahrstreifen im Stadtteil eingetroffen. Das Bild oben zeigt die Situation am Odeonsplatz, der intensiv von Radfahrern genutzt wird – hier kann man jetzt auf einer Strecke von rund 20 Metern den Linksverkehr testen, ohne extra nach England zu reisen. Wenigstens ist mehr Platz als vorher, als die Radler zwischen Brienner Straße und Hofgarten komplett über das Pflaster gelenkt wurden und die Streifen viel zu schmal waren.

Seit Sommer gibt es auch in der Brienner Straße neue Radstreifen:

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Theresienstraße bei Nacht

Vorhin an der Kreuzung Augustenstraße / Theresienstraße: Beim Weiterradeln nach Norden noch aus dem Augenwinkel bemerkt, dass einige Radler die Fußgängerampel nach Süden überquerten und dann in die Theresienstraße einschwenkten. Zuerst sah es nach den üblichen Gehwegradlern aus. Aber es waren offenbar Touristen auf Leihrädern, die die Einbahnstraße nicht erkannten und auf der Fahrbahn in die falsche Richtung fuhren.

Hinterher konnte ich ihnen nicht auf die Schnelle, den Rasern auf der Theresienstraße wollte ich sie aber dann doch nicht überlassen. Also einen Häuserblock durch die Parallelstraße und dann wieder rechts – da standen sie noch an der nächsten Kreuzung, teils an der Ampel, teils auf der anderen Seite auf dem Gehweg, und wussten nicht recht weiter. Also bei der Frau abgestiegen, die Verhältnisse auf Englisch erklärt, ihr die Schellingstraße zu ihrem mutmaßlichen Ziel an der Uni nahe gelegt und am Ende einen asiatischen Dank mit gefalteten Händen bekommen.