Archiv des Autors: Irene Gronegger

Ein Ufo in München oder das Futuro-Haus

Futuro-Haus vor der Pinakothek der Moderne

Freitagabend an der Pinakothek der Moderne: Das kürzlich eröffnete Ufo hat Feierabend, die Treppe ist eingeklappt, nur Jugendliche sitzen in ihrem Schatten im Gras.

Die fliegende Untertasse ist genau genommen ein 50 Jahre alte Kunststoffhaus, das vom Zeitalter der Raumfahrt inspiriert war und als Skihütte konzipiert wurde. Das Objekt steht derzeit vor der Pinakothek der Moderne, nachdem es vom dort ansässigen Design-Museum „Die Neue Sammlung“ angekauft und fertig restauriert wurde. Auf dessen Website findet man noch weitere Informationen über das Objekt und seinen finnischen Designer Matti Suuronen.

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Vom Spazier- und Radweg zur übernutzten Rikschapiste

Fußweg im Englischen Garten

Wer von der Universität direkt in den Englischen Garten geht, überquert bald nach dem Eingang den Schwabinger Bach. Kurz nach der Veterinärbrücke zweigen von diesem breiten Weg schmälere Fußwege ab, die ungefähr parallel zum Bach verlaufen. Das Foto oben zeigt den Blick nach links, also in Richtung Norden.

Nach Süden führt der Weg an einer großen Wiese entlang, es gibt mehr Liegeflächen direkt am Wasser. Deswegen ist hier traditionell deutlich mehr los, bei Sommerwetter wird der Englische Garten zum Wimmelbild:

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Digitale Woche der Münchner Stadtbibliothek

Boxtape-Skulptur am Gasteig - Detail

Auf dem Weg zur Münchner Stadtbibliothek im Gasteig kommt man in diesen Tagen an einer Skulptur vorbei, die aus Klebebändern besteht. Sie kann nicht nur betrachtet werden, sondern auch weiter gesponnen – Klebebänder sind vorhanden. Ich verwende das Foto als Symbolbild für die Digitale Woche, die am Donnerstag im Gasteig eröffnet wurde.

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München liest aus verbrannten Büchern

Bücherlesung Königsplatz 2017

Wie jedes Jahr fand am 10. Mai die Bücherlesung auf dem Königsplatz statt: Münchner Schulklassen sowie bekannte und weniger bekannte Erwachsene lasen aus Büchern, die einst von den Nazis an diesem Ort verbrannt worden waren.

Über viele Jahre hatte der Veranstalter Wolfram P. Kastner einen Brandfleck auf dem Rasen des Königsplatzes angelegt. Mittlerweile werden Fähnchen mit den Namen der Autoren aufgestellt, deren Bücher verbrannt wurden. Eine Liste findet sich hier.

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