Solidarität mit dem israelischen Restaurant „Eclipse“

Eclipse Grillbar mit zwei beschädigten Fenstern

Letzte Nacht wurde das israelische Restaurant „Eclipse“ in der Münchner Maxvorstadt angegriffen: Nach Betriebsschluss gingen mit lautem Knall zwei Fensterscheiben durch Pyrotechnik zu Bruch, Polizei und Staatsschutz ermitteln.

Als ich heute Nachmittag kurz vorbei schaute, stand ein Gastronom vor der Tür, dann kam ein Radfahrer vorbei und stieg ab … Er überreichte dem Gastronomen einen Blumenstrauß, um dem Angriff und dem etwas trostlosen Anblick der zugeklebten Scheiben etwas entgegen zu setzen.

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Die Kornelkirsche blüht im Alten Nördlichen Friedhof

Kornelkirschen blühen in gelb, März im Alten Nördlichen Friedhof

Gestern habe ich noch rechtzeitig vor dem Wetterumschwung einige Bilder im Alten Nördlichen Friedhof aufgenommen: Dort wachsen etliche Kornelkirschen-Sträucher, die derzeit gelb blühen. Hier auf dem Foto kommt das Gelb der Blüten sehr kräftig raus, aus der Ferne wirken sie dezenter – wie ein zartgelber Schleier.

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Mit Enten schwimmen und chillen im Nordbad

Entenpaar in Wasserlache in München (2023)

Symbolfoto: Stockenten in Wasserlache im Alten Nördlichen Friedhof (2023)

Gestern war ich mal wieder im Nordbad. Am liebsten gehe ich abends, denn da ist es ruhiger, und das Außenbecken gefällt mir mit Beleuchtung und unter dem Nachthimmel besser. Und Samstags ist besonders wenig los.

Nach diversen Bahnen in der Schwimmhalle und einem kurzen Aufenthalt in der Dampfkabine gehe ich immer raus ins Warmwasser-Außenbecken. Nach etlichen Runden fiel mir auf, dass auf dem Rasen neben dem Becken ein Entenpaar saß. Weiterlesen

Münchner Wahlanalyse 2026 einer Briefwahlhelferin

Schild in der Messe zu den Briefwahl-Tischen 127 bis 609

Am Sonntag und Montag war ich als Wahlhelferin bei der Münchner Kommunalwahl eingesetzt, erstmals bei der Briefwahl in der Messestadt. Hunderttausende hatten die Briefwahl genutzt, das brachte nebenbei den Vorteil mit sich, dass ich gegen Mittag in meinem gewohnten Wahllokal in der Maxvorstadt nicht warten musste.

Gegen 15 Uhr fuhr ich mit der ungewöhnlich vollen U2 in die Messestadt. Eine Frau am Sitz gegenüber hatte einen Blechkuchen dabei, da nahm ich an, dass sie zu einer Einladung unterwegs war. Doch auf der fast halbstündigen Fahrt zur Messe stellte sich heraus, dass der Kuchen für ihr Wahlhelferteam bestimmt war. Meine Sitznachbarin wurde etwas neidisch, so überreichte ich ihr als symbolischen Ersatz einen Wahlkampf-Traubenzucker von der München-Liste.

Eine ganze U-Bahn voller Wahlvorstände und Schriftführerinnen also, denn die Beisitzer brauchten erst eine halbe Stunde später eintreffen. In Riem verteilte sich die Karawane auf vier Messehallen. Weiterlesen