
Am Sonntag und Montag war ich als Wahlhelferin bei der Münchner Kommunalwahl eingesetzt, erstmals bei der Briefwahl in der Messestadt. Hunderttausende hatten die Briefwahl genutzt, das brachte nebenbei den Vorteil mit sich, dass ich gegen Mittag in meinem gewohnten Wahllokal in der Maxvorstadt nicht warten musste.
Gegen 15 Uhr fuhr ich mit der ungewöhnlich vollen U2 in die Messestadt. Eine Frau am Sitz gegenüber hatte einen Blechkuchen dabei, da nahm ich an, dass sie zu einer Einladung unterwegs war. Doch auf der fast halbstündigen Fahrt zur Messe stellte sich heraus, dass der Kuchen für ihr Wahlhelferteam bestimmt war. Meine Sitznachbarin wurde etwas neidisch, so überreichte ich ihr als symbolischen Ersatz einen Wahlkampf-Traubenzucker von der München-Liste.
Eine ganze U-Bahn voller Wahlvorstände und Schriftführerinnen also, denn die Beisitzer brauchten erst eine halbe Stunde später eintreffen. In Riem verteilte sich die Karawane auf vier Messehallen. Weiterlesen


