Archiv des Autors: Irene Gronegger

Diskussionen zur Münchner Radverkehrspolitik

Eine lebhafte Diskussion zur Verkehspolitik in München hat sich im Feburar unter einem Blogeintrag der hiesigen CSU-Fraktion entfaltet. Die Kommentarschreiber konzentrierten sich dabei auf den Radverkehr – provoziert vom verkehrspolitischen Sprecher der CSU-Fraktion.

Dieser wirft Radfahrern vor, sie „blockieren den fließenden Verkehr“. User Tino legt den Finger in die Wunde: „Das alte Killerargument ‚Radfahrer blockieren den fließenden Verkehr‘ zeigt wie je zuvor die Borniertheit der CSU. Nur motorisierter Verkehr ist echter Verkehr, Radfahrer fahren bestenfalls zum Spaß.“

Tatsächlich ist es so, dass nicht nur Autos und Fahrräder zum Verkehr zählen, sondern auch die Seniorin mit dem Dackel und der Rentner mit dem Rollator. Sogar im öffentlichen Raum abgestellte Fahrzeuge sind Verkehr – nämlich ruhender.

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Onlinepetition für den Radverkehr am Marienplatz

Schon seit zwei Monaten läuft eine Münchner Onlinepetition, die die Fahrrad-Route erhalten will, die auf der Ostseite am Marienplatzes vorbeiführt. Der Stadtrat hat nämlich im November 2015 beschlossen, dass der Marienplatz umgebaut wird – dann soll der Radverkehr über die Sparkassenstraße östlich am Marienplatz vorbei geleitet werden.

Hier geht es direkt zur Petition. Gestartet wurde sie von den Pedalhelden, einer Münchner Firma, die diverse Fahrräder verleiht und Rikschatouren anbietet (daneben auch lästigen Unsinn wie Glühwein- und Bierbikes). Deshalb hat das Unternehmen ein nachvollziehbares Interesse daran, den Marienplatz weiterhin nutzen zu können.

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Das Oktoberfest wirft seine Schatten voraus

Das Oktobefestplakat 2016 steht fest. Davon habe ich ausgerechnet im Newsletter der Akademie der bildenden Künste gelesen, denn der Entwurf einer Studentin der Akademie hat im Plakatwettbewerb den zweiten Platz erreicht. Das rosafarbene Siegerplakat haben zwei Schülerinnen der Designschule München entworfen. Dieses neue Oktoberfestplakat und seine Vorgänger hat der Bayerische Rundfunk gesammelt.

Das Stichwort Oktoberfest nehme ich zum Anlass, ein schräges Lied vorzustellen, mit dem sich die Dachauer Band „Die Schönen und das Biest“ im Jahr 2012 als Wiesnhit beworben hatte: „Giggerl, Giggerl“ handelt von einem Betriebsausflug in eine Hühnerschlachterei. Die Bewerbung war natürlich nicht ganz ernst gemeint.


Weitere Lieder der Band könnt ihr in der Sidebar des Biester-Blogs probehören und auf der neuen Biester-Website den Schnecken-Song laden.