Im Oktober eröffneten die „Maxvorstädter Vorlesungen“, wie die neue dreiteilige Votragsreihe heisst, mit einem Vortrag von Klaus Bäumler. Der ehemalige Vorsitzende des hiesigen Bezirksausschusses referierte über die Entwicklung der Maxvorstadt in den vergangenen zwei Jahrhunderten. Wussten Sie, dass in den Sechzigern vorgesehen war, die Theresienstraße autobahnähnlich auszubauen und dafür Häuser abzureißen? Protestierende Bürger konnten das verhindern und dabei die Bürgerbeteiligung voran bringen. Der Altstadtring ist ein Relikt aus dieser Zeit der autogerechten Stadt, das eines Tages zum Kandidaten für den Rückbau werden könnte: Wie wär’s mit einem breiten Boulevard um die Altstadt?
Am kommenden Mittwoch, den 27. November geht es um das literarische Leben in der Maxvorstadt, es referiert Waldemar Fromm, ein Professor für Deutsche Philologie. Vielleicht erfahren wir auch einiges über die Paul-Heyse-Villa. Veranstaltungsort ist der Hörsaal M 018 im Uni-Hauptgebäude, der sich am besten über den Eingang Amalienstraße finden lässt. Dort ist die Veranstaltung ausgeschildert. Die Begleitausstellung „Die literarischen Geister der Maxvorstadt“ in der U-Bahn-Galerie ist schon vorab zu sehen (bis 13.12.) Weiterlesen