Archiv der Kategorie: Politik und Soziales

Solidarität mit dem israelischen Restaurant „Eclipse“

Eclipse Grillbar mit zwei beschädigten Fenstern

Letzte Nacht wurde das israelische Restaurant „Eclipse“ in der Münchner Maxvorstadt angegriffen: Nach Betriebsschluss gingen mit lautem Knall zwei Fensterscheiben durch Pyrotechnik zu Bruch, Polizei und Staatsschutz ermitteln.

Als ich heute Nachmittag kurz vorbei schaute, stand ein Gastronom vor der Tür, dann kam ein Radfahrer vorbei und stieg ab … Er überreichte dem Gastronomen einen Blumenstrauß, um dem Angriff und dem etwas trostlosen Anblick der zugeklebten Scheiben etwas entgegen zu setzen.

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Münchner Wahlanalyse 2026 einer Briefwahlhelferin

Schild in der Messe zu den Briefwahl-Tischen 127 bis 609

Am Sonntag und Montag war ich als Wahlhelferin bei der Münchner Kommunalwahl eingesetzt, erstmals bei der Briefwahl in der Messestadt. Hunderttausende hatten die Briefwahl genutzt, das brachte nebenbei den Vorteil mit sich, dass ich gegen Mittag in meinem gewohnten Wahllokal in der Maxvorstadt nicht warten musste.

Gegen 15 Uhr fuhr ich mit der ungewöhnlich vollen U2 in die Messestadt. Eine Frau am Sitz gegenüber hatte einen Blechkuchen dabei, da nahm ich an, dass sie zu einer Einladung unterwegs war. Doch auf der fast halbstündigen Fahrt zur Messe stellte sich heraus, dass der Kuchen für ihr Wahlhelferteam bestimmt war. Meine Sitznachbarin wurde etwas neidisch, so überreichte ich ihr als symbolischen Ersatz einen Wahlkampf-Traubenzucker von der München-Liste.

Eine ganze U-Bahn voller Wahlvorstände und Schriftführerinnen also, denn die Beisitzer brauchten erst eine halbe Stunde später eintreffen. In Riem verteilte sich die Karawane auf vier Messehallen. Weiterlesen

Podiumsdiskussion zur Münchner Kommunalwahl 2026: „Bürgerinitiativen fragen – Politiker antworten“

Einladung zur Dialogveranstaltung „Bürgerinitiativen fragen – Politiker antworten“

Update mit Veranstaltungsbericht: Der Bund Münchner Bürgerinitiativen e.V. (BMBI) lud anlässlich der bevorstehenden Kommunalwahl zu einer öffentlichen Veranstaltung mit wissenschaftlichem Impulsvortrag und Podiumsdiskussion ein, die am 24. Januar 2026 im Hansa-Haus (nahe am Königsplatz) stattfand. Im Mittelpunkt stand die Frage: „Ist die derzeitige Ausgestaltung der Bürgerbeteiligung mit Bürgerversammlungen, Bezirksausschüssen und den Münchner NGOs (Bürgerinitiativen) zugemessenen Rollen noch zeitgemäß?“

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Bürgerversammlung 2025 – mit eigenen Anträgen

Baustelle mit Kran: Aufstockung in der Schellingstraße
Bild: Blick in die Schellingstraße mit Kran und Aufstockungsbaustelle

In jedem Münchner Stadtbezirk findet eine jährliche Bürgerversammlung statt, in der Maxvorstadt fällt sie üblicherweise in den November. Bürgerinnen und Bürger können Anfragen formulieren und Anträge stellen.

Heuer beteiligten sich insgesamt nur 15 Personen, es gab wenig wirklich heiße Themen, sodass ich in dieser Nachlese etwas anderes schildere – meine selbst gestellten Anträge und was sie gebracht haben, obwohl sie keine Mehrheit bekamen.

Das Foto von der Baustelle in der Schellingstraße hat mit meinem ersten Antrag zu tun, dieses Thema könnte auch für andere Viertel mit geschlossener Bebauung interessant sein. Der Antrag zur Wanderbaumallee im unteren Teil und die politische Einordnung der Sache im letzten Teil ist für ganz München bedenkenswert. Wer mag, darf meine Anträge oder Passagen daraus gern übernehmen und auf das eigene Viertel übertragen. Doch vorab gibt es einige allgemeine Informationen mit Tipps zur Bürgerversammlung. 

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