O-Bike: Haben wir eine Leihrad-Plage?

O-Bike Leihrad

Am Donnerstag in der Luisenstraße: Das einzige O-Bike, das mir bisher aufgefallen war und seit einigen Tagen hier abgestellt war, hat jemand auf den Kopf gedreht. Halb München diskutiert über diese O-Bikes – die Medien berichten über die wild in der Gegend herumstehenden Leihräder eines kommerziellen Anbieters, und auf Facebook merkt man, dass viele Leute von dem neuen Anbieter genervt sind und das Modell unnötig finden.

Aber es gibt nicht nur die O-Bikes aus Singapur: In Wien fallen neuerdings auch gelbe Leihräder von Ofo aus Peking auf. Das österreichische Nachrichtenmagazin Profil betrachtet genauer, wie das System funktioniert: Frühlingsroller: Kritik an neuen Leihrad-Anbietern

3 thoughts on “O-Bike: Haben wir eine Leihrad-Plage?

    1. Irene Gronegger Beitragsautor

      Am Wochenende habe ich eine ganze Truppe O-Bikes in der sehr ruhigen Zieblandstraße gesehen. So viele braucht dort garantiert kein Mensch. Ich wundere mich eher, als dass es mich persönlich stört. Aber wenn die Räder einfach nur irgendwohin geworfen werden und nicht systematisch verteilt, sind sie nach zwei Wintern verrostet und haben sich weder wirtschaftlich noch ökologisch rentiert.

      Die SUV-Plage ist in jedem Fall, massiver, ja :-)

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  1. Angelika

    Ich fand die gelben Fahrrader eigentlich gar nicht störend und habe mich eher gefreut, dass es mehr Leihräder gibt und vielleicht auch mal mehr Leute eins ausprobieren.

    Mich stört jetzt eher, dass die umgedreht werden und ramponiert. Das finde ich nicht in Ordnung.

    Und ich frage mich auch, wieviele von denen, die sich jetzt darüber aufregen, denn selber regelmäßig Leihräder von anderen Anbietern nutzen? Oder vielleicht sogar Carsharing?

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