Autorenarchiv: Irene Gronegger

Theatron 2016 – mit Absperrgitter statt Tanzverbot

Theatron 2016

Letztes Jahr wurde beim Theatron ein Tanzverbot für die Plattform vor der Bühne verhängt, die Fläche war mit Plastikspielzeug vollgestellt (siehe Theatron-Musiksommer 2015). Dagegen gab es diverse Proteste, die irgendwie geholfen haben – jetzt sind Absperrgitter um die Plattform aufgebaut, die zwar wirklich nicht einladend aussehen, aber einen Zugang zur Plattform ermöglichen dazu gedacht sind, das Tanzen sicherer zu machen.

Am Samstag Abend hat die Südtiroler Folkrock-Band Mainfelt gute Stimmung verbreitet, dass die Tanzfläche im Lauf des Abends tatsächlich voll wurde.

Theresienstraße bei Nacht

Vorhin an der Kreuzung Augustenstraße / Theresienstraße: Beim Weiterradeln nach Norden noch aus dem Augenwinkel bemerkt, dass einige Radler die Fußgängerampel nach Süden überquerten und dann in die Theresienstraße einschwenkten. Zuerst sah es nach den üblichen Gehwegradlern aus. Aber es waren offenbar Touristen auf Leihrädern, die die Einbahnstraße nicht erkannten und auf der Fahrbahn in die falsche Richtung fuhren.

Hinterher konnte ich ihnen nicht auf die Schnelle, den Rasern auf der Theresienstraße wollte ich sie aber dann doch nicht überlassen. Also einen Häuserblock durch die Parallelstraße und dann wieder rechts – da standen sie noch an der nächsten Kreuzung, teils an der Ampel, teils auf der anderen Seite auf dem Gehweg, und wussten nicht recht weiter. Also bei der Frau abgestiegen, die Verhältnisse auf Englisch erklärt, ihr die Schellingstraße zu ihrem mutmaßlichen Ziel an der Uni nahe gelegt und am Ende einen asiatischen Dank mit gefalteten Händen bekommen.

Kastners weiße Koffer in der Maxvorstadt

weiße Koffer - Steinheilstraße 20

Seit Ende Juni stehen weiße Koffer vor einigen Wohnhäusern in der Maxvorstadt: Der Aktionskünstler Wolfram Kastner erinnert mit seinen „Koffern der Erinnerung“ an frühere jüdische Bewohner, die in der NS-Zeit deportiert wurden.

Das Bild oben zeigt die Koffer mit erläuternder Tafel („hier wohnte …“) vor dem Haus Steinheilstraße 20, die neben dem Café Jasmin an der Ecke zur Augustenstraße stehen.

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