Archiv des Autors: Irene Gronegger

Der Maßmannpark nach der Neugestaltung

Der Maßmannpark an der Schleißheimer Straße wurde schon im 19. Jahrhundert als Wiese zum Turnen genutzt. Damals lag er noch am Rand der Münchner Bebauung, heute ist er einer von wenigen Parks in der dicht besiedelten Maxvorstadt und entsprechend wichtig für die Erholung.

Da für die dichte Neubebauung des ehemaligen Löwenbräu-Geländes eine Ausgleichszahlung fällig war, hatte die Stadt die nötigen Mittel, um den intensiv genutzten Maßmannpark aufzuwerten. Der Park wurde von 2008 bis 2011 saniert, eine Führung stellte das Ergebnis bei der Architekturwoche vor. (Park von oben siehe Google Maps.)

Hangkante im Maßmannpark

Bild: Hauptweg durch den Maßmannpark entlang der Hangkante

Die auffällige Hangkante im Maßmannpark wurde ursprünglich durch eiszeitliches Schmelzwasser geformt, das wesentlich mehr Kraft und Volumen hatte als die heutige Isar. Weiterlesen

Dachauer Straße – ein Kreativquartier für die Kunst?

In München-Neuhausen plant die Stadt ein großes „Kreativquartier“ mit vielen Neubauten und Sanierungen, das am Ende ganz verschiedene Nutzungen auf dem Areal vereinen soll: Die Erweiterung der Hochschule, viel Wohnbebauung mit Schule, Flächen für den Einzelhandel, Räume für die Kreativwirtschaft und verbindende Grünflächen. Die Dachauer Straße begrenzt das Areal im Südwesten, weitere Grenzen werden von der Schwere-Reiter-Straße im Norden, der Infanteriestraße, der Heßstraße und der Lothstraße gezogen. Im Rahmen der Architekturwoche fand eine Führung statt, die das Gelände aus der Sicht der Planer vorstellte.

Beginnen wir ganz im Norden: An der Schwere-Reiter-Straße steht die ehemalige Luitpold-Kaserne, deren Räume bereits an Firmen aus der Medienwirtschaft vermietet sind. Der ehemalige Exerzierplatz dient als Parkplatz, er soll irgendwann begrünt und durch eine Tiefgarage ersetzt werden. Die Fläche südöstlich davon ist für Wohnungsbau, Grundschule und Sportflächen vorgesehen.

Alte Hallen mit künstlerischer Nutzung

Auf dem Terrain zwischen Dachauer Straße und Heßstraße, also vom Leonrodplatz bis zur Hochschule (siehe Google Maps), ist die Sache komplizierter und spannender: Weiterlesen

So war die erste Sitzung des Bezirksausschusses

Gestern versammelte sich im Palais Dürkheim der neu gewählte Bezirksausschuss Maxvorstadt zu seiner ersten Sitzung. SPD und Grüne sind mit je acht Sitzen vertreten, die CSU mit sieben Sitzen und die FDP mit zwei. Die Grünen hatten mit 33,7 % das beste Ergebnis erzielt. Die Sitzungen sind öffentlich, alle interessierten Bürger können teilnehmen. Im Publikum saßen auch Klaus Bäumler und Oskar Holl, die früheren Vorsitzenden des Bezirksausschusses, und auch Minister Ludwig Spänle schaute mal rein.

Nun mussten ein neuer Vorsitzender und weitere Vorstandsmitglieder gewählt werden, für jedes Amt in einem separaten Wahlgang. Für den Vorsitz kandidierten Sabine Thiele von den Grünen und Christian Krippmann von der CSU. Beide bekamen die Gelegenheit sich vorzustellen. Thiele – von Beruf Ärztin – nutzte das für einen leidenschaftlichen Appell an das Gremium, der eher einer Wahlkampfrede als einer Vorstellung glich, Krippmann fasste sich kürzer – er ist Polizist und in der Maxvorstadt mehrere Jahre auf Streife gewesen. Weiterlesen

Veranstaltungstipps für den Mai: Stadtleben und Verkehr

Das kühle Wetter geht dem Ende zu – da könnte man glatt wieder vor die Tür gehen, zumal in den nächsten Wochen einiges geboten ist.

Am 8. Mai kann in der Bikekitchen das Fahrrad flott gemacht werden. Dann wäre auch alles klar für die nächste Critical Mass am 16. Mai – Treffpunkt ab 20 Uhr an der Bavaria, los gehts etwa eine Viertelstunde später. Wer die Straßen lieber auf Rollschuhen erobert, kann das schon am 12. Mai auf der Blade Night tun.

Lesung zur BücherverbrennungAm 10. Mai von 11 bis 18 Uhr findet die Lesung auf dem Königsplatz statt, die alljährlich an die dortige Bücherverbrennung durch die Nazis im Jahr 1933 erinnert: München liest – aus verbrannten Büchern. Wer mitmachen möchte, kann beim Veranstalter Wolfram Kastner anfragen, ob noch fünf Minuten im Terminkalender frei sind, und selbst einen passenden Text auswählen.
(Brandfleck: Archivbild von 2008)
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