In München ist jeder für Bäume. Die Grünen im Bezirksausschuss Maxvorstadt haben sich den Spruch „Das städtische Grün ist unantastbar“ von Klaus Bäumler zueigen gemacht. Die Freunde des Josephsplatzes fordern 1.000 Baumpflanzungen und protestierten gegen die Fällung der großen Ahornbäume. Manche Bürger sind auch dagegen, wenn eine Schlösserverwaltung aus Gründen der Denkmalpflege einige überalterte Exemplare fällen will, oder welche aus einer Baumhecke herausgenommen werden und nachgepflanzt sollen, wie es im Maßmannpark angedacht war. Aber Bäume werden nicht nur durch Fällungen und Baumaschinen angetastet. Auch die Hitze setzt ihnen stark zu, und die Sommer werden eher extremer als früher.

Bild: Blätter einer großen Sommerlinde in der Maxvorstadt
Belastend für heimische Laubbäume sind trockene heiße Tage, aber auch mäßig warme Sonnentage mit anhaltendem Wind. Dann verdunsten die Blätter viel Wasser, das die Wurzeln nachliefern müssen. Ist der Boden schon sehr trocken, bekommt mancher Baum Probleme. Das gilt besonders für junge, diesjährig gepflanzte Exemplare, die noch nicht so gründlich verwurzelt sind wie ältere Gehölze. Weiterlesen

