Archiv des Autors: Irene Gronegger

Noch eine Runde Wasser für die jungen Bäume!

In München ist jeder für Bäume. Die Grünen im Bezirksausschuss Maxvorstadt haben sich den Spruch „Das städtische Grün ist unantastbar“ von Klaus Bäumler zueigen gemacht. Die Freunde des Josephsplatzes fordern 1.000 Baumpflanzungen und protestierten gegen die Fällung der großen Ahornbäume. Manche Bürger sind auch dagegen, wenn eine Schlösserverwaltung aus Gründen der Denkmalpflege einige überalterte Exemplare fällen will, oder welche aus einer Baumhecke herausgenommen werden und nachgepflanzt sollen, wie es im Maßmannpark angedacht war. Aber Bäume werden nicht nur durch Fällungen und Baumaschinen angetastet. Auch die Hitze setzt ihnen stark zu, und die Sommer werden eher extremer als früher.

Blätter der Sommerlinde
Bild: Blätter einer großen Sommerlinde in der Maxvorstadt

Belastend für heimische Laubbäume sind trockene heiße Tage, aber auch mäßig warme Sonnentage mit anhaltendem Wind. Dann verdunsten die Blätter viel Wasser, das die Wurzeln nachliefern müssen. Ist der Boden schon sehr trocken, bekommt mancher Baum Probleme. Das gilt besonders für junge, diesjährig gepflanzte Exemplare, die noch nicht so gründlich verwurzelt sind wie ältere Gehölze. Weiterlesen

Volksbegehren für eine unabhängige Justiz in Bayern

Seit zwei Wochen sammeln die FDP und die Piratenpartei in Bayern Unterschriften, um ein neues Volksbegehren zu starten – „für eine unabhängige Justiz in Bayern“. Unterstützt wird das Volksbegehren unter anderem vom Mieterbund, dem Dachverband der Mietervereine.

Was ist mit unabhängiger Justiz gemeint? Es geht um die Ernennung der Richter in Bayern. Ziel des Volksbegehrens ist, die Bayerische Verfassung zu ändern und Richterwahlausschüsse einzuführen, wie es sie bereits auf Bundesebene und in mehreren anderen Bundesländern gibt. Damit soll die Justiz unabhängiger von der Regierung werden, die derzeit die Richter ernennt.
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Kabarett beim Corso Leopold mit Maria Peschek

Beim Corso Leopold gab es auch an diesem Wochenende wieder Kostproben aus Kabarett-Programmen zu sehen. Maria Peschek ist auf dem „Platz der Schwabinger“ schon von Anfang an dabei. Mittlerweile ist sie auch dem Fernsehpublikum bekannt, weil sie in der BR-Serie „Im Schleudergang“ eine Hauptrolle an der Seite von Gisela Schneeberger spielt.

Maria Peschek beim Corso Leopold

Auf dem Schwabinger Podium packte sie zuerst ihre Schürze aus, um sich damit in „Paula Pirschl“ zu verwandeln. Diese Figur eine bodenständige Person, die durch ihr schlichtes und zugleich gesprächiges Wesen allerlei Eitelkeiten, Marotten und Verrenkungen entlarvt, die sich ins soziale Miteinander eingeschlichen haben. Versteckte Botschaften in Geschenken zum Beispiel, oder nur vermutete versteckte Botschaften und Anspielungen, von solchen Minenfeldern kann Paula Pirschl einiges erzählen. Weiterlesen