
Der dänische Fotograf Joakim Eskildsen war sieben Monate lang für das Time Magazine in den USA unterwegs. Hier ist er vielen Arbeitslosen aus den mittleren und unteren Schichten begegnet, hat Obdachlose und Bewohner von Behelfsunterkünften fotografiert, Menschen, die um kostenloses Essen anstehen. Es sind Amerikaner und einige Einwanderer, die seit bald 10 Jahren unter der wirtschaftlichen Krise leiden, aus der die USA nicht ganz herausgekommen sind, oder an der Küste des Südens noch mit den Folgen der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko oder dem Hurrican Katrina zurechtkommen müssen.

Das Plakat zur Ausstellung zeigt eine mehrstöckige alte Bibliothek aus dunklem Holz. Eine andere, lichtere Atmosphäre vermitteln die Fotos, die in der Ausstellung im Amerikahaus gezeigt werden: Lesende Menschen aus aller Welt sind überwiegend im Freien oder an einem Fenster abgebildet.