
Gesehen beim Bauernmarkt Zieblandstraße am Dienstag

Gesehen beim Bauernmarkt Zieblandstraße am Dienstag

Was hat König Ludwig mit der Maxvorstadt zu tun – hat der nicht diese Märchenschlösser gebaut, vor denen die Touristen Schlange stehen? Ja und nein, es geht nämlich um König Ludwig I., den Großvater des Märchenkönigs Ludwig II. Und den Stadtteil nördlich der Innenstadt gäbe es ohne König Ludwig I. nicht in seiner heutigen Prägung.
Vor zweihundert Jahren stieß man nördlich der Münchner Residenz und des Hofgartens nicht auf dicht bebaute Stadtviertel, sondern auf Ackerland und Wiesen, daran schlossen sich Dörfer wie Schwabing an. Doch dann kam König Ludwig: Er ging gerne in München spazieren und brütete dabei zahllose Ideen aus, die von seinen Baumeistern Leo von Klenze und Friedrich von Gärtner ausgestaltet und so lange umgearbeitet wurden, bis dem König das Ergebnis gefiel. (So einen Chef möchte man nicht haben …!)

Nicht zuletzt wegen der Adventsbeleuchtung ist Bad Tölz im Dezember schon sehr stimmungsvoll. Andererseits ist die Fußgängerzone mit den Ständen des intensiv beworbenen Chistkindlmarkt vollgestellt, sodass das Fotografieren der Straße und der Fassaden entsprechend schwierig ist.

Der Schwabinger Bach im Englischen Garten wird renaturiert: Im Bereich der Veterinärbrücke wurden bereits die Uferverbauungen aus groben Steinen entfernt und durch natürlich anmutende Kiesufer ersetzt. Außerdem wurde das Bett um einige Meter verbreitert. Im Oktoberhat die Schlösser- und Seenverwaltung den Schwabinger Bach auf einer Länge von rund 100 Metern auf diese Weise umgestaltet, nächstes Jahr soll es weitergehen.